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< Mittelalterlicher Musikworkshop - ein Barde besucht die Otto
28.01.2016 13:47 Alter: 11 yrs

SV-Seminar der Otto-Hahn-Schule im Jugendzentrum Ronneburg


„Mir hat am besten die Nachtwanderung und das Lagerfeuer gefallen“, „Neue Leute kennenzulernen ist cool“ oder „Warum fahren wir nur einmal im Jahr?“ Diese Aussagen stehen beispielhaft für das Feedback, welches die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am SV-Seminar der Otto-Hahn-Schule im Jugendzentrum Ronneburg auf ihren Feedbackbögen notierten. Denn nicht nur Nachtwanderung, Disko und Massenvölkerball standen auf dem Programm, auch viele inhaltliche Themen der SV-Arbeit wurden von den 52 Schülerinnen und Schülern aus den verschiedenen Klassen und Schulformen aktiv angegangen.

Wie in den letzten Jahren hatte sich das Verbindungslehrerteam der OHS, bestehend aus Frau Bereksasi, Frau Gehrig, Herrn Kietzmann, Herrn Hartmann und Frau Kirchhoff zum Ziel gesetzt, der Schülervertretung Raum und Zeit für die Bearbeitung aktueller Themen zu geben sowie die Klassensprecherinnen und Klassensprechern in ihrer täglichen Arbeit zu stärken. Dieses Anliegen findet vollste Unterstützung durch den Schulleiter Herrn Rollmann, der die Seminarzeit im Vergleich zu den Vorjahren um einen halben Schultag verlängerte. Ein Teil der Kosten wurden durch Europaschulgelder und dem Förderkreis der Otto-Hahn-Schule finanziert.

Ein großer Schwerpunkt der Arbeit in diesem Jahr lag in der Neugestaltung des Schulhofes. Die grundlegende Idee ist es, nachdem das Gelände im vergangenen Jahr komplett eingezäunt wurde, den Schulhof um Sitzmöglichkeiten und Spielgeräten zu erweitern. Gerade den Vertreterinnen und Vertretern der Unterstufe ist es zudem zentral, neue und größere Tore aufzustellen; die höheren Klassenstufen wünschen sich mehr Raum zum Sitzen, Schwätzen und Arbeiten im Freien. Die Schülerinnen und Schüler haben mit Hilfe eines Lageplans ihre Ideen konkretisiert und werden sie nun der Schulleitung vorlegen. Ein weiteres zentrales Anliegen ist das Einrichten eines eigenen SV-Raums, der leider trotz der Größe der Schule bisher nicht vorhanden ist. Weitere Arbeitsgruppen beschäftigten sich z.B. mit der Frage „Wie muss ein Klassensprecherin oder ein Klassensprecher sein?“ Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Eine Art “Checkliste“ für die nächsten Wahlen, die Planung eines Schulungstages sowie ein Leitfaden für die Gestaltung von SV-Stunden. Darüber hinaus wurden Ideen für Feste oder einer möglichen Projektwoche vor den Sommerferien gesammelt.

„Alles war cool und ich habe  auch viel Neues gelernt, z.B. dass unsere Schule eine Umweltschule ist“ lautete das Fazit einer Klassensprecherin. In diesem Sinne gilt es nun im laufenden Schuljahr die gesammelten Ideen umzusetzen und in die Schule zu tragen. Weiter so!

 

Angela Kirchhoff