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18.06.2018 22:28 Alter: 8 yrs

Bilinguale Klasse 9Gc der OHS auf besonderer historischer Spurensuche auf Malta


In der letzten Woche begab sich die Klasse 9Gc unter der Leitung ihres Klassenlehrers Holger Schmitt und der Lehrerin Davina März auf eine besondere historische Exkursion nach Malta. Neben einem tollen sommerlichen Klima bietet Malta eine interessante Geschichte. Die Inselgruppe im Mittelmeer zwischen Sizilien und der Küste Nordafrikas ist für seine historischen Stätten bekannt. Die aufeinander folgenden Eroberungen und Herrschaften durch die Römer, Mauren, Osmanen, den Johanniterorden, die Franzosen und Briten hinterließen nicht nur sprachliche Einflüsse, sondern zahlreiche Festungen, megalithische Tempel und viele weitere historische Plätze, die auf Malta zu bestaunen sind. Die Amtssprachen Maltas sind Englisch und Maltesisch. Letztere eine semitische Sprache, die aus einem arabischen Dialekt entstand und auch viele Worte aus dem Italienischen und Französischem beinhaltet.
Die Reisegruppe der Otto-Hahn-Schule erkundete zunächst die nähere Umgebung rund um Sliema, eine kleine pulsierende Hafenstadt, von dort aus sind per Bus, Boot oder Taxi alle Richtungen Maltas zu erkunden. Mit einer 5 minütigen Fahrt auf einer Fähre erreicht man die imposante Hauptstadt Maltas Valletta. Durch eine englischsprachige Stadtführung erfuhren die Schüler und Lehrer die Geschichte Vallettas, die ummauerte Stadt, gegründet im 16. Jahrhundert von dem römisch-katholischen Johanniterorden, bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die in Museen, Palästen und prachtvollen Kirchen beherbergt werden. Auch schon die Architektur und Infrastruktur der Stadt ermöglicht eine Zeitreise zu den Kreuzzügen und Kämpfen, die sich in vergangenen Zeiten zugetragen haben. Eines der bekanntesten Wahrzeichen Vallettas ist die St. John’s Co-Cathedral, eine prachtvolle barocke Kirche.
Neben vielen Jahreszahlen, Fakten und geschichtlichen Informationen gewannen die Schüler aber auch Einblicke in das maltesische Leben und Arbeiten. In dem beschaulichen Fischerdorf Marsaxlokk konnte Fischern beim Einholen ihrer Netze zugeschaut werden und traditionelle bunte Fischerboote sowie ein kleiner Markt boten eine wunderschöne malerische Kulisse. Eine große Hafenrundfahrt entlang der Küste am Rande des Grand Harbour rundete die Zeit auf Malta ab. Von dem Boot aus wurden die Forts, Befestigungen und Buchten noch einmal deutlich.
Nach einer ereignisreichen Zeit auf Malta kamen alle am vergangenen Donnerstagabend wieder in Frankfurt an.