




Untergebracht waren die Gruppen in Themendörfern, die sich auf dem Gelände der Herberge befinden. Umgeben von einem Sinnespfad, dem Kräutergarten und einem Abenteuerspielplatz wohnten die SchülerInnen mit ihren Lehrern in den Dörfern „Südamerika“ und „Afrika“. Angelehnt an echte Dörfer aus den jeweiligen Ländern. Zimmer aufräumen, Betten machen, Tischdienst und jede Menge Organisatorisches rund um das gemeinsame Wohnen stand nun für die Kinder für eine Woche auf dem Programm. Sich abzusprechen, einen gemeinsamen Plan zu überlegen und sich an Regeln zu halten galt nicht nur für den Aufenthalt in ihren Dörfern und Häusern, sondern waren auch Schwerpunkte der zahlreichen Aktivitäten der Woche. Im Wald wurden Hütten aus Ästen, Laub und Moos gebaut, gemeinsam arbeiteten die SchülerInnen an einem Pipeline Projekt, um Wasser in ihr Dorf zu leiten. Teamgeist und Teamwork waren die zentralen Begriffe. Auch kleinere Auseinandersetzungen, unterschiedliche Meinungen und Vorgehensweisen mussten im Team gelöst werden. Bei herrlichem Wetter wurde auch gewandert und die Gruppe legte einen Teil des 12 km langen Märchenweges durch das bergische Land zurück.
Die Nachtwanderung stellte sich für einige als wahre Mutprobe heraus und es wurde deutlich, wie wichtig es ist jemanden an der Seite zu haben und sich helfen zu lassen oder selbst zu helfen. Gleichzeitig war der nächtliche Spaziergang eine tolle Erfahrung für alle Sinne.
Das Lagerfeuer am letzten Abend, mit selbstgemachtem Brot und selbstgemachter Kräuterbutter, bot die Möglichkeit sich über die ereignisreiche Woche auszutauschen. Am Freitag nach dem letzten gemeinsamen Frühstück verabschiedete sich die Gruppe von „Panarbora“ und trat die Heimreise an.