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< „Tierisch“ guter Unterricht
04.02.2017 18:35 Alter: 10 yrs

„Ich bin dabei – das lohnt sich!“


Schülervertretung der OHS im Jugendzentrum Ronneburg

Ich bin dabei! - innerhalb weniger Tage nach Ausgabe der Anmeldungen waren die 53 Plätze für das SV-Seminar im Jugendzentrum vergeben. Die Schülervertretung hat in den letzten Jahren viel erreicht – die Schülerschaft erlebt, dass Einsatz sich lohnt und spürt im schulischen Alltag, dass es eine Interessensvertretung gibt. Das Angebot der letzten Fahrt richtete sich an die Klassensprecherinnen und Klassensprecher aller Schulformen und Jahrgänge – und wurde begeistert angenommen. Ein Teil der Kosten wurde wie auch in den vergangenen Jahren durch Europaschulgelder und den Förderkreis der Schule finanziert. Nach dem Erfolg im letzten Jahr hat sich das Verbindungslehrerteam Rebecca Gehrig, Uli Kietzmann und Marcel Hartmann mit der SV-Lehrerin Angela Kirchhoff zum Ziel gesetzt, auch weiterhin die Arbeit der Klassensprecherinnen und Klassensprecher zu stärken sowie der Schülervertretung für ihre Themen Raum und Zeit zu geben. Dieses Anliegen findet uneingeschränkte Unterstützung durch Schulleiter Stephan Rollmann, der das SV-Seminar vor Ort besuchte. Neben einer Nachtwanderung, der Disko und gemeinsamen Spielen standen vor allem die Workshops im Vordergrund. Die Mitglieder der Schülervertretung schulten die Klassensprecherinnen und Klassensprecher in ihrer Rolle, klärten über Ihre Rechte und Mitbestimmungsmöglichkeiten auf. Hinzu kamen weitere Workshop-Angebote wie „Planung von Aktionen und Feste“, „Wir sind eine starke Klasse“, „Schulhofgestaltung“, „Umweltschule“ oder „Europaschule“. Ein großer Schwerpunkt der Arbeit in diesem Jahr wird erneut in der Neugestaltung des Schulhofes liegen. Die grundlegende Idee ist es, nachdem das Gelände im vergangenen Jahr komplett eingezäunt wurde, den Schulhof um Sitzmöglichkeiten und Spielgeräten zu erweitern. Gerade den Vertretern der Unterstufe ist es wichtig, neue und größere Fußballtore aufzustellen. Die höheren Klassenstufen wünschen sich mehr Raum zum Sitzen und Arbeiten im Freien. Die SV ist diesem Wunsch bereits nachgegangen, indem sie im vergangenen Jahr Tischgruppen an verschiedenen Stellen aufgebaut hat, dennoch reicht das noch nicht aus. Zusätzlich haben die Schüler unter der Leitung der Kunstpädagogin Elke Conert ihre Ideen mit Hilfe eines Luftbildes konkretisiert: Dazu haben sie „emotionale Felder“ markiert und „Wohlfühlflächen“ gekennzeichnet. Ein weiteres zentrales Anliegen betrifft das Einrichten eines eigenen SV-Raums, der leider trotz der Größe der Schule bisher noch nicht vorhanden ist.